Das mobile Internet verändert das gesamte Geschäft. Die Karten werden neu gemischt!

„Das mobile Internet ist nicht einfach nur ein weiterer Kanal, sondern verändert das gesamte Geschäft und mische die Karten völlig neu“

Der Rocket-Internet-Chef fordert vor der versammelten Medienbranche mehr Mut und Investitionen in Deutschland – und erklärt, wie Smartphones alles verändern:

 

Beste Grüße vom Team,

Sascha Graune, Torsten Jänsch

Auch Otto wechselt auf Responsive Design – Sascha Graune, Torsten Jänsch

Als Otto 2013 mit seinem Mega-Software-Projekt Lhoste über den Berg war, war auch der Grundstein für den Wechsel hin zum Responsive Design gelegt. Dennoch sollte es noch bis 2015 dauern, bis sich die Shop-Landschaft an alle Endgerät anpasst. Jetzt scheint der Wechsel zum Responsive Design endgültig bevorzustehen.

otto-group

 

Quelle:

http://etailment.de/thema/mobil/Otto-laeutet-Wechsel-auf-Responsive-Design-ein-2997

 

Beste Grüße vom Team,

Torsten Jänsch, Sascha Graune

Corporate Identity, Individuelle Identität, Logo, Design, Sascha Graune

Corporate Design ist unser tägliches Geschäft.

Schritt für Schritt übertragen wir Ihre zentralen Werte, Aussagen und Alleinstellungsmerkmale in ein individuelles Corporate Design.

Ein Logo Thema – jedoch 5 unterschiedliche Charaktäre / Entwürfe:

Logovorschläge

Bei den technischen Ansprüchen ist folgendes zu beachten:

Ein Logo muss sowohl farbig, also auch schwarz weiß druckbar sein. Außerdem sollte es skalierbar sein (auf Vektoren basiert). Auch der Einsatz in unterschiedlichen Größen muss bedacht werden und bei detailreicheren Logos sollte eine spezielle Version für kleine Größen angefertigt werden.

Gemeinsam mit dem Kunden haben wir dann das finale Logo entwickelt:

Logo Finale Sample 01

 

Liebe Grüße vom Team…

Torsten Jänsch, Sascha Graune

 

Sterben die Innenstädte schneller?

Starbucks hat Sorgen. Der Umsatz blieb zuletzt hinter den Erwartungen zurück. Am Kaffee kann es nicht liegen. Der schmeckt wie immer. CEO Howard Schultz hat einen ganz anderen Grund ausgemacht: den E-Commerce. Nach dieser Logik dürften die Innenstädte sogar noch schneller ausdünnen, als bisher gedacht.

Sterben-die-Innenstdte-schneller

Wer durch die neue Shopping Mall des Skyline Plaza schlendert, dieser Desert Hall des stationären Handels in Frankfurt, der kann sich wirklich als König Kunde in den Läden fühlen. Über weite Strecken hat er nämlich all die Shops ganz für sich allein. Lediglich der Food-Court ist um die Mittagszeit gut besucht. Doch nur dann. Der Mangel an Laufkundschaft könnte auch für die Imbissbuden noch zum Problem werden.

Binnen drei Jahren hat sich die Zahl der Laufkunden vor den Festtagen nahezu halbiert.

Doch auch aus einem anderen Blickwinkel wird das Online-Wachstum, jährlich rund 12 Prozent Zuwachs bis 2017 erwartet AT Kearney laut der Studie „The 2013 Global Retail E-Commerce Index“ für den deutschen E-Commerce-Markt, zum Problem.

Wenn nämlich die Sushi-Bars und Kaffeehäuser in der City mangels Laufkundschaft ihre Mieten nicht mehr zahlen können und die Kaffeemaschine zum Alteisen geben, dann veröden die Innenstädte zusätzlich. Dann fehlt wiederum den Läden jener Teil der Kundschaft, der einfach nur für Kaffee und Kuchen in die Stadt kam und mal eben in den Shop reinguckte. Da würde es Brick & Mortar also auch nicht mehr helfen, den Kunden mit ausgeklügelten mobilen Strategien anzusprechen. Der ist ja schließlich nicht mal mehr ansatzweise in der Nähe.

Potenzieren dürfte sich das Problem noch, wenn es Rewe, Allyouneed und Co auf die Reihe bekommen, dem eher zurückhaltenden Verbraucher einen durchweg vertrauenswürdigen Lebensmittel-Onlinehandel zu bieten – und Starbucks den Latte gleich heiß ins Büro liefert.

Sascha Graune, Torsten Jänsch

Trends im E-Commerce, die 2015 wirklich zählen – Sascha Graune, Torsten Jänsch

Mobile, das haben wir schon Ende 2013 zum Trend erklärt. Und in der Tat explodiert der Mobile Commerce gerade. Das ist kein Trend mehr. Mobile Lösungen, Responsive Design gar, sollten inzwischen zum geschnittenen Brot des Onlinehandels gehören.

sascha graune torsten jänsch

Auch Elemente wie Click & Collect, Online-Reservierung, Warenverfügbarkeitsprüfung muss man keinem Multichannel-Anbieter mehr hinterher tragen. Wer es heute noch nicht zumindest auf dem Pflichtenheft hat, der glaubt auch, dass „Last Christmas“ ein aktueller Hit von Wham ist. Beispiele schildern wir in unseren verschiedenen whitepaper-Ausgaben sowie in der „e-map 2015“.  Auch Same Day Delivery taugt nicht mehr zum Hype. Schnelligkeit plus Flexibilität ist der neue Standard. Einer, bei dem gerade auch eine Reihe von Start-ups wie Uber, Instacart und selbst Amazon mit seinen Fahrradkurieren in New York die Erwartungshaltung des Kunden an den Handel schon jetzt nachhaltig verändern – gleichgültig wie oft der das Lied „Wer soll das bezahlen“ anstimmt.  Muss man noch sagen, dass 2015 ein jeder sich weiter Richtung Personalisierung vortastet? Ich glaube kaum. Markenerlebnis, Inspiration für den Impulskauf, Individualisierung muss man nicht mehr als Heilsversprechen entdecken. Entscheidender ist eher, wie man es passend für seine Zielgruppe umsetzt.

Wirklich wichtig werden 2015 nämlich softe Faktoren, die Ansprüche alter und neuer Ökossysteme sowie vielleicht ein paar ganz verrückte Dinge.

1. Verlässlichkeit & Transparenz

Jede neue Schlagzeile über Datenlecks und Hackerattacken sorgt für weitere Verunsicherung bei Verbrauchern, gerade bei jenen, die allmählich den Onlinehandel für sich entdecken. Wer diese Gruppe überzeugen und halten will, muss vertrauensbildenden Maßnahmen nutzen. Wer Stammkunden halten will, muss sie beispielsweise über Statusinformationen und Trackingmöglichkeiten zur Sendung umfassend und transparent informieren. Wer Personalisierung bietet, muss dem Kunden die Chance geben, die über ihn gesammelten Daten zu verwalten. Zalando macht das mit „MyFeed“ ein Stück weit vor. Wer Personalisierung verspricht, der muss auch mehr individuelle Serviceoptionen auf allen Kanälen bieten.

2. Omni-Potenz

2015, es könnte für die Omnichannel-Anbieter zum Jahr der Wahrheit werden. Jenseits von Features und Service steht 2015 vor allem ein Fragekomplex im Raum: Gelingt es, die Personalisierung und den Einkaufspaß über alle Kanäle aufrecht zu erhalten? Gelingt es, über alle Kanäle ein bruchloses Markenerlebnis herzustellen? Die Suche nach Antworten auf diese Frage, sie wird das kommende Jahr bestimmen. Das fängt bei der Synchronisierung des Einkaufszettels über verschiedene Endgeräte an, reicht über plattformspezifische animierende Lösungen bis hin zu Supportanfragen  – die dann allesamt das heimelige Gefühl eines einigendes Markendachs vermitteln müssen. Auch hier geht es jenseits der Technik vor allem um weiche Faktoren. Fernziel: Online das behagliche Einkaufserlebnis im Laden simulieren. Im Laden die Bequemlichkeit des E-Commerce kreieren. Nur dann bleibt man auf Dauer im eng begrenzten Relevant Set der Verbraucher.

3. Lokale Stärke

Schnelligkeit und Flexibilität, 2014 noch ein bisschen Luxus, wird dem Kunden 2015 zur Gewohnheit. Wer das – samt ein wenig „Tante Emma 2.0 Feeling“ – besonders leicht hinbekommen sollte, ist der Laden um die Ecke. Ihm wird der Kunde, und sei es nur um sein schlechtes Gewissen als zunehmend global agierender Kunde zu beruhigen, 2015 verstärkt auch im Web eine Chance geben. Lokale Händler tun deshalb gut daran, jetzt jeden Touchpoint zu nutzen, den ihnen Verbundgruppen und lokale Marktplätze bieten. Das „Window of Opportunity“ aka „Geduld des Kunden“ ist nicht allzu groß, bevor er sich endgültig den internationalen Anbietern verschreibt. Übrigens: Fahrradkuriere hat Buchhändler Osiander (Hallo Amazon!) schon lange im Einsatz. Läuft top, verrät Christian Riethmüller im Interview am Rande des etailment Summit.

4. Handel ohne Händler

Noch tun sie ein wenig schüchtern, die großen Marken. Aber allen voran die Love-Brands werden sich zunehmend dem Direktvertrieb widmen. Weitaus leichter als der Handel können sie mit dynamischen Preisanpassungen und individuell zugeschnittenen Angeboten auf sich wandelnde Kundenwünsche reagieren und zudem noch ein deutlich intensiveres Markenerlebnis bieten. Denn Hand aufs Herz: Wo macht der Einkauf des neuen Drei-Streifen-Trainingsanzugs mehr Spaß: Im Kaufhaus oder im durchgestylten Markenstore? „Direct-to-consumer, and specifically the online part of direct-to-consumer, is a huge priority at Nike, and we are investing in that platform fairly aggressively”, sagt beispielsweise Mark Parker, CEO von Nike. Ein starker Spruch. Doch die Marken haben ihre Chance erkannt: Wenn dem Kunden der Einkaufskanal ohnehin gleichgültiger wird, kann er sich auch gleich an der Quelle bedienen

5. Alternative Zahlsysteme

Geht es Ihnen auch so? Das nervige Kleingeld im Geldbeutel, elendige Schlangen an der Kasse, nervige Befragungen nach Kundenkarten, Treuepunkten, Sammelbildern – damit könnte es gerne schon morgen vorbei sein. Trend Nummer 5 ist daher ein Ausdruck der Hoffnung: Dass sich One-Klick-Modelle wie Apple Pay, das mit der Touch ID das iPhone zum universellen  Bezahlwerkzeug macht, oder „One Touch“-Lösungen von PayPal am besten schon am Neujahrsmorgen am PoS durchgesetzt haben. Auf die in den USA schon angestoßene Vorbestell-Funktion samt Payment von Starbucks warten wir dann gerne noch bis Heilige Drei Könige.

6. Mega-Plattformen

Amazon feilt bereits daran: Eine einzige große Produktions- und Commerce-Plattform unter dem Dach von Amazon. Aber auch ein Kandidat wie Uber, dessen Boss Travis Kalanick Amazon-Gründer Jeff Bezos bewundert, muss man zu jenen zählen, die im Zweifelsfall lieber auf schnellen Gewinn als auf Marktmacht verzichten, um auf lange Sicht mehr zu sein als eine Taxi-App.  “We feel like we’re still realizing what the potential is. We don’t know yet where that stops.” Das sagte Kalanick dem Magazin “Wired” und klingt dabei wie Jeff Bezos.  Das Ziel: Eine Meta-Plattform als digitaler Marktplatz rund um alle urbane Aktivitäten, die sich mit Handel und Konsum verbinden lassen. Ein Uber für alles als allumfassende On-Demand-Plattform. Die ersten Anzeichen: In Washington hat der Fahrdienst jetzt seinen im Sommer lancierten Lebensmittel-Lieferdienst „Corner Store“ ausgeweitet und liefert mehr Produkte als bislang an die Kunden. Die Ausweitung zeigt sich auch im Namen: Der lautet jetzt UberEssentials. In Santa Monica erprobt sich der Kurierdienst als Lieferdienst für den schnellen Lunch. Uber Fresh nennt sich das Konzept.

7. Virtuelle Realität

Ein bisschen Augmented Reality geht ja heute schon. In der Ikea-App, bei der Anprobe im Brillen-Online-Laden, am virtuellen Spiegel, im Küchenstudio, das zum Holodeck wird (Video). Das ist der Handel von Morgen. 2015 könnte das große Testjahr für Show-Projekte mit 3D-Brillen wie Oculus Rift werden, die schon jetzt im Handel erprobt wird.

Sascha Graune, Torsten Jänsch

Quelle:

http://etailment.de/thema/player/7-Trends-im-E-Commerce-die-2015-wirklich-zaehlen-2919?utm_content=buffer67cda&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Marketing ohne Kohle? – Diese Cases zeigen, wie es gehen kann!

Viele Start-ups und junge Unter­neh­men haben zum Start nicht einen Cent in der Tasche, schon gar nicht für Mar­ke­ting. Was kann man tun, wenn man eine Geschäfts­idee hat, von der man wirk­lich über­zeugt ist, die aber noch nie­mand kennt? Online Mar­ke­ting Rock­stars hat sich umge­hört und zeigt aus­ge­fal­lene Bei­spiele, wie Unter­neh­men mit Zero Bud­get Mar­ke­ting Auf­merk­sam­keit gene­riert haben.

sascha graune

Pay­Pal und Red­dit – Fake it til you make it

Platt­for­men wie eBay oder Red­dit mit einem zwei­sei­ti­gen Markt ste­hen zum Start stets vor dem Henne-Ei-Problem. Woher kom­men die Nut­zer, wenn sonst noch nie­mand auf der Platt­form aktiv ist. eBay ohne Ver­käu­fer, wäre ein Fried­hof ohne Waren. Pro­mi­nente Bei­spiele lös­ten die­ses Pro­blem mit Fakes: In sei­nem Buch The Paypal Wars beschreibt Eric M. Jack­son etwa, wie Pay­Pal zu Beginn die Nach­frage für den Zah­lungs­ser­vice erhöhte. Zunächst muss­ten schließ­lich die Händ­ler die Zah­lungs­art akzep­tie­ren. Also kaufte Pay­Pal mit Hilfe von Bots Pro­dukte von eBay-Händlern. Der ver­meint­li­che Käu­fer for­derte dann den Händ­ler auf, Pay­Pal zu akzep­tie­ren. Ver­käu­fer lern­ten den Ser­vice ken­nen und beka­men gleich­zei­tig den Ein­druck, dass er schon eta­bliert sei. Der Auf­stieg konnte beginnen.

 

Ganz ähn­lich baute Red­dit seine Content Macht auf. Co-Gründer Steve Huff­man beichtete, dass zuerst vor allem Fake-Profile auf Red­dit unter­wegs waren. Diese pos­te­ten Links und Inhalte im Sinne der Grün­der und zogen so echte Nut­zer mit ähn­li­chen Inter­es­sen an. Nicht nur, dass die Nut­zer­ba­sis explo­dierte, auch der Con­tent blieb der von Fake-Profilen eta­blier­ten Reddit-Kultur gleich.

 

Just­Book – Insze­niere dich als David

Jeder hält erst ein­mal zum Under­dog. Wer gegen eine Über­macht kämpft, zieht ganz auto­ma­tisch die Sym­pa­thien auf seine Seite. Und nichts sorgt für mehr Auf­merk­sam­keit als der Goliath-Konzern, der das David-Start-up bekämpft. Wer in einer Bran­che dis­rup­tiv unter­wegs ist, zieht sich oft den Zorn der Eta­blier­ten zu. Flat­tern dann Kla­gen oder Kampf­an­sa­gen ins Haus, kann es sich loh­nen, die Geschichte öffent­lich zu machen. Das mitt­ler­weile zum Luxusreise-Anbieter „Secret Escapes“ gehö­rende Start-up Just­Book setzte 2012 genau auf diese Tak­tik. Kurz nach dem Start der JustBook-App für güns­tige Hotel­bu­chun­gen hatte der Platz­hirsch HRS (Hotel Reser­va­tion Ser­vice) Hotels ange­schrie­ben, die beim Start-up güns­ti­ger gelis­tet waren. Nega­tive Folge: Einige Hotels zogen sich kom­plett von der neuen Platt­form zurück. Indem Just­Book mit dem Pro­blem aber an die Presse ging, stei­gerte es seine Bekannt­heit enorm. Gleich­zei­tig nahm es den Kampf auf und erwirkte kurze Zeit spä­ter eine einst­wei­lige Ver­fü­gung gegen HRS. Wie­der folgte eine Berichterstattung  und wie­der konn­ten die Grün­der ihr Geschäfts­mo­dell einer brei­ten Öffent­lich­keit vorstellen.

Auch in ande­ren Bran­chen lässt sich diese Tak­tik immer wie­der beob­ach­ten. „Auto­net­zer“ gegen den Bun­des­ver­band der Auto­ver­mie­ter, „Dein­Bus“ gegen die Deut­sche Bahn, „MyTaxi“ und „Wun­der­car“ gegen den Taxi­ver­band, „Uber“ gegen alle. Die Sym­pa­thien sind meist klar ver­teilt. Als im Som­mer 2014 in ganz Europa Taxi­fah­rer gegen Taxi-Apps streik­ten, ver­zeich­nete Uber sechs bis acht Mal so viele Neu­an­mel­dun­gen. Beim Ham­bur­ger Start-up Wun­der­car kamen laut Grün­der Gun­nar Froh pro Stunde 50 Neu­kun­den dazu, an nor­ma­len Tagen liege diese Zahl bei 100 am gan­zen Tag.

Einige Grün­der wäh­len eine andere Tak­tik, um den Traf­fic zu erhö­hen. Sie erzäh­len eine Geschichte, die auf den ers­ten Blick nichts mit dem eigent­li­chen Pro­jekt zu tun hat und len­ken den Kun­den dann doch ziel­ge­rich­tet dort­hin. Per­fekt funk­tio­nierte das für den Start-up-Gründer Marc Köhl­brugge. Der Nie­der­län­der ent­wi­ckelte gerade seine Platt­form OpenMargin und war auf der Suche nach Beta­tes­tern. Ein­träge auf Face­book und ande­ren sozia­len Medien brach­ten kei­nen Erfolg.

Also über­legte er sich einen Trick. Neben­bei baute er eine glanz­lose Web­seite namens Beta List und schickte eine kurze PR-Meldung an TechCrunch. Laut sei­ner Aus­sage zeige BetaList die neu­es­ten Test­ver­sio­nen ver­schie­de­ner Ser­vices im Netz. Sein Plan: Sollte der US-Blog über seine Fake-Seite berich­ten, würde er die Ziel­gruppe direkt dort­hin lei­ten. Sein eigent­li­ches Pro­jekt Open­mar­gin stünde dann natür­lich pro­mi­nent auf der Seite. Das Ver­rückte: Die Idee ging auf. Tech­crunch brachte einen Bericht über Beta List und Köhl­brugge hatte schnell seine 200 Tes­ter bei­sam­men. Fast als Neben­pro­dukt fing die ganze Geschichte Feuer. Schnell schrie­ben wei­tere Blogs und Nach­rich­ten­por­tale über sein zusam­men­ge­schus­ter­tes Pro­jekt und Köhl­brugge ent­schied sich Beta List fort­zu­füh­ren. Bis heute bie­tet das Start-up eine Über­sicht für Betatester.

Easy­mar­ke­ting: Wirb mit Medien-Logos um Ver­trauen – selbst, wenn nie über Dich berich­tet wurde

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Die Logos der klas­si­schen Medien sor­gen für Ver­trauen – den klei­nen Zusatz „Geschäfts­mo­dell bekannt aus“ sieht viel­leicht dann gar nicht mehr jeder…

Brand­neue Unter­neh­men müs­sen neben Auf­merk­sam­keit auch Ver­trauen auf­bauen. Das gilt ins­be­son­dere für Online-Shops. Ein typi­sches Mit­tel ist der Ver­weis auf eine aus­ufernde Bericht­er­stat­tung über das eigene Pro­dukt. Eine noch fre­chere Vor­ge­hens­weise haben sich Por­tale wie easymarketing.de aus­ge­dacht. Auf der Web­seite steht ein­fach: „Geschäfts­mo­dell bekannt aus:“ So lan­den Welt, Süd­deut­sche & Co. in der Vita. Nur weil die irgend­wann ein­mal über Retar­ge­ting berich­tet haben. Ganz ein­fach funk­tio­niert die Ein­bin­dung sol­cher Medi­en­ver­weise mit dem Startup. Das Tool erstellt auto­ma­tisch einen „Bekannt aus“-Banner mit den hei­ßes­ten News-Webseiten aus den USA.

 

Mam­mut – Gene­riere Auf­merk­sam­keit mit einem Fake-Blog

Etwas mehr Arbeit aber eben­falls kaum Geld steckte der Schwei­zer Outdoor-Spezialist Mammut schon 2006 in seine Kam­pa­gne: Plötz­lich tauchte im Netz die 85-jährige Groß­mut­ter Mary Wood­bridge auf. Ihr Plan: Eine Mount Everest-Besteigung mit Dackel Daisy ­– natür­lich ohne Lager und auf dem direk­ten Weg. Dazu rich­tete die rüs­tige Dame eine drei­spra­chige Webseite mit ihren Plä­nen, Fotos und Videos ein. Komisch: Auf jedem Foto trägt die Omi einen auf­fäl­li­gen gel­ben Man­tel von Mam­mut. Die ein­zige Wer­be­an­zeige auf der Seite ist selbst­ver­ständ­lich eben­falls von dem Schwei­zer Unter­neh­men. Das hielt 250 Medien nicht davon ab, über die unglaub­li­che Geschichte zu berich­te­ten. Tau­sende Leser der Web­seite wünsch­ten der Dackel­lieb­ha­be­rin Glück – ein abso­lu­ter Coup für den Auf­trag­ge­ber. Als das Unter­neh­men die Fäl­schung auf­flie­gen ließ, berich­tete die Presse ein wei­te­res Mal über die Aktion. Man habe mit der Kam­pa­gne „die sonst nur schwer via Wer­bung anzu­spre­chende Hardcore-Szene der Klet­te­rer und Alpi­nis­ten“ anspre­chen wol­len, so Mammut-Marketingchef Michael Gyssler…..

 

Quelle:

http://www.onlinemarketingrockstars.de/zero-budget-marketing-marketing-ohne-kohle-diese-cases-zeigen-wie-es-gehen-kann/

Mobiles ( Responsive ) Webdesign ist ein absolutes muss

Mobiles ( Responsive ) Webdesign ist seit langem kein Trend mehr, sondern für erfolgreiche und zukunftsorientierte Webseiten ein absolutes muss.

In Deutschland beispielsweise haben bereits mehr als die Hälfte der Besitzer entsprechender Geräte mobil eingekauft:

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Es bringt nicht nur im Sommer die meisten Vorteile, auch Mobilen-Nutzer werden mit einem responsive Webdesign angesprochen. Unternehmen profitieren ebenso wie private Webseiten mit einer guten Ausgangslage für den weiteren Online-Erfolg.

Viele Seitenbetreiber erleben erst nach der Umstellung auf ein reaktionsfähiges Design einen regelrechten Hype Ihrer Internetseite.

Was ist Responsive Webdesign ?

Das responsive Webdesign ist ein technisches Verfahren bei dem die Webseite so gestaltet wird, dass sie sich an die Begebenheiten mobiler Endgeräte (Smartphone, Tabletts, TV-Geräte, PC’s uvw.) anpasst. Es bedarf heutzutage nicht nur eine Layout-Optimierung für das Smartphone, sondern auch eine reaktionsfähige Anpassung anderer Endgeräte. Durch das responsive Webdesign garantiert man ein einzigartiges Nutzererlebnis. Die Zeiten sind vorbei, wo Webseitenbesucher mit mobilen Endgeräten, aufgrund geringer Auflösung und kleiner Displaygröße das Smartphone gedreht, gewendet und sogar scrollen mussten, um einen kleinen Teil der Webseite einfangen zu können – responsive Webdesign macht es möglich!

Das nicht einhalten eines responsive Webdesign führt zu hohen Absprungraten, unzufriedenen Nutzern und verärgerten Besuchern.

Quelle www.statisa.com

Handelsverband Deutschland erwartet Massensterben im Offline-Handel!

Wenn der Handelsverband Deutschland (HDE) auf die Handelsentwicklung schaute, dann ging das bislang etwa so:  „Nein,Doch,OH!“ Noch im vergangenen Jahr bejubelte der HDE munter ein Flächenwachstum, war aber immerhin vorsichtig genug, Grenzen zu erkennen. Nun aber beschleicht den Handelsverband doch ein wenig Panik:

Bis 2020 könnten in Folge des Strukturwandels 50.000 Standorte vom Markt verschwinden.

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Die Zahl nannte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser am Dienstag in Berlin. Schon diese Zahl darf man aus Sicht des HDE getrost als Massenserben bezeichnen. Drei Viertel der Händler melden zudem schon jetzt weniger Kundenfrequenz.

Der Online-Handel dagegen wird nach Prognose des HDE in diesem Jahr 39 Milliarden Euro umsetzen – knapp sechs Milliarden Euro mehr als 2013. Abschwächung des Marktes – Fehlanzeige!

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Quelle: http://einzelhandel.de